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Hör mir endlich zu!

Hör mir endlich zu!

Das hat er schon eine ganze Zeit zu mir gesagt, mein Körper. Ich habe es nur, mal wieder, geschafft ihn wunderbar zu ignorieren. So wie damals, vor etwa drei Jahren, als ich für mehrere Wochen bei der Arbeit ausgefallen war. Gürtelrose. Stressbedingt.
Ich habe damals eine Auszeit verordnet bekommen und gemerkt, wie sich mein Körper und mein Geist Stück für Stück erholten.

Ich wurde wieder kreativer, mutiger und „wilder“. Ich hatte Ideen, setze einige plötzlich mit Leichtigkeit um und habe riesige Schritte in eine neue Richtung gemacht. Mir tat diese Zeit wahnsinnig gut und meiner Familie in fast gleichem Maße.

Und jetzt muss ich ein Fazit ziehen, dass mir auf den ersten Blick nicht schmeckt (aber auch nur auf den ersten):

Ich bin wieder da. Fast gleiches Szenario, neue Krankheit. Dieses Mal hat mich eine angehende Lungenentzündung ausgebremst. Und wieder erwischt es mich in einer Situation, in der mir alles über den Kopf wächst.

Berufliche Herausforderungen, denen ich mich nicht gewachsen sehe, bei denen aber mein Pflichtbewusstsein sagt, dass ich diese Aufgaben übernommen habe und jetzt auch zuende bringen muss.

Die Zeit, die mir fehlt, um die Dinge zu tun, die ich wirklich machen möchte.

Die Kraft, die mir fehlt, um einfach mal jemanden nach Unterstützung zu fragen.

Der Mut, der mir fehlt, um Wege einfach mal zu gehen (oder eben auch nicht zu gehen)

Es ist ein absolutes Sche…..-Gefühl, wieder an diesem Punkt zu sein.

Aber, und das ist ein „Aber“ mit absoluter Überzeugung, ich bin unglaublich dankbar für diese Situation, den ich wurde noch rechzeitig daran erinnert, auf meinen eigenen Weg zurückzukehren.

Auf den Weg, der mir, meinen Talenten, Fähigkeiten und meiner Berufung entspricht. Wie dieser Weg genau aussieht, wird mir gerade immer deutlicher, aktuell kann ich aber nur ein paar Grundideen und Gedanken mitteilen:

  • Diese Plattform hier wird ein Mittelpunkt werden
  • Ernährung und Sport und Familie müssen in den Fokus
  • Ich bin ein Menschen-Mensch und das lebe ich
  • Es wird nicht von heute auf morgen gehen, muss es aber auch nicht

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich auf den einen oder anderen von Euch zukommen und Euch um Input, Eure Meinung und vielleicht ein kleines Bisschen Hilfe zu bitten.
Schon jetzt bin ich sehr auf den Austausch und die Gespräche mit Euch gespannt.

Als letztes für heute möchte ich mich noch bei all denen, die in letzter Zeit auf mich warten mussten oder immer noch warten für Ihre Geduld bedanken.


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Wie retten wir die Welt?

Ganz einfach: Wir bringen unseren Kindern das Kochen bei!

Ich mache es mir zu einfach? Ja, vielleicht, aber grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass wir die Welt nachhaltig verbessern können, wenn wir unseren Kindern die Grundbegriffe des Kochens beibringen.
Denn zum einen lernen sie so, sich mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen und grundlegende Fragen zu stellen wie zum Beispiel:

  • „Was ist essbar und was nicht?“
  • „Welche Nahrungsmittel sind gesund?“
  • „Was wächst wann und wo?“

Hier lässt sich der Grundstein legen für eine dauerhaft gute Ernährung. Für Gesundheit und Vitalität. Für genussvolles Essen ohne Reue.
Hier entsteht ein neues, und sehr wertvolles, Verständniss dafür, dass wir, wenn es um unsere Gesundheit geht, auf jeden Fall unseres eigene Glückes Schmied sind.

Zum anderen können sie Ihre kreativen und handwerklichen Fähigkeiten entwickeln und stärken, machen verschiedenste neue Erfahrungen und haben Erfolgserlebnisse. Sie erleben, wie ein Team funktioniert und erleben das soziale Gefüge innerhalb der Familie vollkommen neu.
Sie werden angeleitet, lassen sich auf uns und unsere Erfahrung ein und können auf dieser Basis aufbauen, neue „Erfindungen“ kreieren und eigene Erfahrungen machen.
Auch das etwas daneben gehen kann ist eine wertvolle Erfahrung, baut neues Wissen auf.
Thomas Edison hat mal so schön gesagt “Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, wie es nicht funktioniert.”
Diese Sichtweise an unsere Kinder weiterzugeben, ist extrem wertvoll, denn sie gibt Kraft für „die nächste Runde“ und das Vertrauen darauf, eine Lösung zu finden.

Wo wir gerade schon bei Edison waren… das Wissen, das beim Kochen in den Bereichen Physik, Chemie und Biologie auf ganz einfache und praktische Art vermittelt werden kann ist enorm.
Oder kennen Sie eine bessere Methode, eine Emulsion zu erklären, als eine leckere Vinaigrette zum Salat zu machen?

Solche Erfahrungen und Experimente setzten eine gute Vorbereitung voraus. Gerade auch, was einen sicheren „Arbeitsplatz“ für die kleinen Köche angeht. Und vor allem funktioniert es nur mit „echten“ Lebensmitteln und nicht mit Tütenprodukten.

Was mich aber zutiefst in meiner Meinung bestärkt, dass in der Küche die Basis für eine „bessere“ Welt liegt, sind die Fragen.
Kein Kind verbringt aktiv seine Zeit in der Küche, ohne Fragen zu stellen. Sei es das Interesse an den einzelnen Lebensmitteln, die Frage danach, warum etwas genau so gemacht wird, oder auch die, oft vermiedene, Auseinanderstezung mit der Frage, warum wir z.B. Tiere essen. Gut diese Frage stellt sich in einem vegangen Haushalt nicht (oder vielleicht genau andersherum „Alle essen Fleisch, warum wir nicht?“). Es sind mir aber auch Fälle bekannt, in denen genau diese Frage eine grundlegende Veränderung in der Ernährungsweise der gesamten Familie ausgelöst hat.

Fragen, und die darauf folgenden Antworten, sind eine grundlegende Form von Kommunikation und die Kinder können hierbei wertvolle Grundbegriffe der verbalen Auseinandersetzung mit anderen lernen. Sie werden, und sie fühlen sich, wahrgenommen. Sie sind auf Augenhöhe mit ihrem Gegenüber. Diese Erfahrung nehmen sie, sobald sie sich gefestigt hat, auch mit in andere Situationen innerhalb und außerhalb der Familie.
Dazu kommt, dass in einem „kochenden Haushalt“ die Küche wirklich der kommunikativste Raum ist. Hier trifft man sich, hier wird geredet, gelacht, gefeiert. Hier wird gelernt.

Fragen können, wenn man einen Schritt weitergeht, auch zu tollen Ausflügen führen. Wochenmärkte, Bauernhöfe, aber auch einfach Wälder und Wiesen und, wenn vorhanden, der eigene Garten bieten noch viele Möglichkeiten den Wissensdurst anzuregen, Erfahrungen zu sammeln und eine wertvolle Zeit miteinander zu verbringen.

Und genau das, finde ich, ist eine weitere Kernkomponente dieser Kocherlebnisse. Die gemeinsame Zeit, die man zusammen und mit einem gemeinsamen Ziel verbringt.

Unabgelenkt, entspannt und voller Elan für- und miteinander Genuss schaffen.

Ich selber habe schon ein paar wunderbare kleine Küchenmomente mit meinem Sohn Noah (7) gehabt, der sich sehr aktiv einbringt. Mein Sohn Ezra(5)hingegen ist seltener aktiv dabei, aber ein sehr kritischer Beobachter.
Er hinterfragt sehr gerne und hin und wieder legt er auch mal Hand an. Mit beiden werde ich aber immer wieder an den Herd gehen und mit ihnen mein Wissen teilen.
Und sollten Sie dieses Wissen noch nicht haben, dann ist das kein Grund zu verzweifeln. Kochen lernen kann man auch gemeinsam. Es gibt viele gute „Lehrer“, die hervorragende Kochbücher und -sendungen auf den Markt gebracht haben.
Und schauen sie sich doch einfach mal an, was von „den Alten“ noch an Wissen zu holen ist.

Vor ein paar Jahren habe ich in einem Film (leider erinnere ich mich nicht mehr an den Titel), einen Satz gehört, der in etwas so ging:“Ich bin in der Küche aufgewachsen. Bis zu meinem siebten Lebensjahr dachte ich, ich hieße „Probier mal““.

Auch sie haben sicherlich noch „Geschmackserinnerungen“, die sie mit Ihren Kids teilen können.

Also, haben Se eine gute Zeit mit Ihren Kinder und erwecken Sie eine „kochende Leidenschaft“, denn damit können wir die Welt retten!


Evolution

Meine (R)Evolution

EvolutionIn den letzten Monaten wurde ich beobachtet, belächelt, manchmal bewundert und es wurden sogar Wetten auf mich abgeschlossen.

Und alles nur, weil ich mich entschieden hatte, etwas zu ändern. Weil ich mich entschieden hatte, wieder gesund zu werden. Denn das Gewicht, welches ich eine ganze Zeit mit mir herumgeschleppt habe, hat sich Stück für Stück bemerkbar gemacht.

Ich war immer noch sportlich aktiv, aber zum Teil war es eine Quälerei. Mein Knie hat nach einer Laufrunde einfach mal für sechs Wochen den Dienst verweigert. Kein gutes Gefühl!

Wenige Menschen haben mich wirklich als so übergewichtig wahrgenommen, wie ich es war. Nur meine Waage und ich wussten die grausame Wahrheit. Ich sah nicht ganz so schlimm aus, wie der Mann rechts im Bild, aber vom eigenen Körperempfinden her war ich nicht weit davon weg.

Und dann kam der 12.September 2013. Der Tag, an dem ich mit der Stoffwechselkur begonnen habe. Einem Konzept das aus meiner Sicht vollkommen logisch und durchdacht ist, denn es setzt auf eine dauerhafte Umstellung und Reprogrammierung des Hypothalamus, dem Bereich des Gehirns, dass, vereinfacht gesprochen, unser Essverhalten steuert.

Ich hatte, trotz der ersten Erfolge um mich herum, keine zu großen Erwartungen, wurde aber sehr positiv überrascht. Die Pfunde purzelten ab dem ersten Tag und es machte auch noch Spaß, „kurkonform“ zu kochen und zu essen. Spannende neue Rezepte entstanden, ich habe ein paar Produkte zu ersten Mal ausprobiert und es kamen sehr leckere Dinge dabei raus. Ein paar der Rezepte habe ich hier ja schon veröffentlicht und es kommen noch einige.

Ein ganz besonderer Punkt kam für mich nach etwa zwei Wochen Kur. Da wurde bei mir „das Licht angeschaltet“. Ich merkte , wie ich einfach besser drauf war, wieviel mehr ich plötzlich wieder von meiner Umwelt wahrnehmen konnte.

Inzwischen bin ich etwas über 40 Kilo leichter, viel fitter und habe einen ausgesprochenen Bewegungsdrang entwickelt. Und ich gebe meine Erfahrung und mein Wissen rund um die Kur weiter. Im kleinen Kreis, so wie heute (25.01.2014) in Paderborn, oder auch im persönlichen Gespräch. Und es fasznierend zu beobachten, wie sich Stück für Stück Menschen um mich herum verändern.

Für Fragen rund um das Thema stehe ich gerne zur Verfügung.

 

P.S.: Ich habe mir, während ich diese Zeilen schreibe, einen Yogi-Tee gemacht und dabei folgenden, wie ich finde, sehr passenden Spruch gezogen:

yogi


burger

Burger? Burger!

Ein Burger in der Stoffwechselkur? Eigentlich nicht möglich, oder vielleicht doch?

Ich denke schon, wenn man ein paar einfache Tricks beachtet. Und es ist auch nicht für jeden Tag gedacht.

Zutaten für vier Personen:

Für die Brötchen:

  • 200g fettarmer Frischkäse (0,2%)
  • 5 Eier
  • 150g Haferkleie
  • 20g Leinsamen
  • 30g Sojamehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Kräuter der Provence (getrocknet)
  • Cumin
  • Salz, Pfeffer

Für die Burger:

  • 500g mageres Rinderhack
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Paprika
  • 1/2 Dose Tomaten (oder die gleiche Menge frische, aromatische Tomaten)
  • 2EL Balsamicoessig
  • (geräuchertes) Paprikapulver
  • Pfeffer
  • Salz
  • Cumin
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 kleine Tomaten
  • etwas Blattsalat
  • 3TL Senf

 

Für die Burgerbrötchen:

Die Eier trennen, Eigelb und restliche Zutaten mischen. Eiweiß zu Eischnee schlagen und diesen unter den restlichen Teig heben.

Den Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche löffeln, so dass 8 gleiche Kleckse entstehen. Zum nächsten Klecks mindestens 2cm abstand lassen.

Im vorgeheizten Backofen (160 Grad) ca. 10 Minuten backen.

Für die Sauce:

Paprika und Zwiebel würfeln und in einer trockenen Pfanne anrösten, bis die Zwiebeln goldbraun sind.

Die Tomaten dazugeben, mit dem Paprikapulver, Cumin, Salz und Pfeffer leicht würzen (lieber später nachwürzen) und kurz aufkochen lassen. Dann den Balsamicoessig dazugeben und auf kleiner Flamme langsam reduzieren, bis eine sähmige Sauce entsteht.

Für die Burger:

Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und 1TL Senf würzen, gut durchkneten und die Burger formen. In einer trockenen Pfanne von beiden Seiten anbraten. Beim Wenden mit dem Pfannenwender kurz, und leicht auf das Fleisch drücken, so dass das überschüssige Fett austritt.

Nach dem Braten mit Küchenpapier abtupfen.

 

Die Brötchenhälften mit dem restlichen Senf bestreichen, Salat und Gurkenscheiben daraufgeben, dann das Fleisch dazu.

Etwas Sauce und die Tomaten dazu, fertig!

Wenn man richtig gutes, frisches Rinderhack vom Metzger bekommt, dann können die Burger genauso gebraten werden wie ein Steak, also auch z.B. medium oder medium rare. Dafür braucht es etwas Übung, aber es ist ein riesiger Unterschied zu dem, was man bei den bekannten Burgerläden bekommt

 


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Rote Beete-Carpaccio mit krossem Schwein

Ein sehr einfaches Rezept, das im Detail etwas seltsam wirkt, aber lass Euch einfach überraschen!

Für eine vegetarische Variante kann das Schweinefilet sehr gut durch Seitan und der Quark durch Seidentofu ersetzt werden.

für 2 Personen:

  • 2 Packungen vorgegarte Rote Beete
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Quark
  • 1 EL Essig
  • 1/2 Möhre
  • 1/2 Gurke
  • 1 Mini-Romasalat
  • 1/4 Bund Petersilie
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 250g Schweinefilet
  • Cumin (Kreuzkümmel)

Romasalat fein schneiden
Gurke halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden.
Möhre in feine Stifte schneiden. Alles Mischen und mit einem Schuss Zitronensaft
würzen.

Eine Rote Beete und den Quark in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zerkleinern.
Mit dem Essig mischen, mit Salz und Peffer würzen. Kräuter fein schneiden und
unterheben.

Die restliche Rote Beete in feine Scheiben schneiden und auf den Tellern kreisförmig
auslegen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitrone würzen.
Schweinefilet mit Salz und Peffer würzen und im ganzen in der heißen Pfanne anbraten.
Sobald sich eine Kruste gebildet hat wenden. Wenn alle Seiten eine Kruste
gebildet haben, des Filet aus der Pfanne nehmen und die Kruste abschneiden. Das
restliche Filet erneut würzen und den Vorgang wiederholen, bis nur noch ein kleiner
Teil übrigbleibt. Die Krusten in grobe Stücke schneiden und mit der fein geschnittenen
Zwiebel für etwa 2 Minuten in die Pfanne geben. Unter wenden braten.
Alles auf dem Teller anrichten und das Dressing  darübergeben.


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Rinderbrühe mit Pfiff

 Erst üb’ dich, dann greif zu den Sternen.
Wer kochen kann, kann kochen lernen.

Bertolt Brecht

Die Grundlage eines guten Gerichts sind die Zutaten und das Wissen um die „Basics“. Dazu gehören Fonds, Brühen und Grundsaucen.
Diese bilden die Basis für Saucen, Suppen oder auch Salatdressings. Sie sind leicht zu machen, können auf Vorrat hergestellt werden und für viele Zutaten gibt es eine zweite Verwendungsmöglichkeit.

Daher ist das erste Rezept, dass ich hier veröffentliche, eine simple Rinderbrühe mit einem kleinen Extra.

  • 1kg Suppenfleisch(z.B. Rinderbrust)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1 Stange Poree
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 1 Knolle Knoblauch
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 Nelken
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 mittelscharfe Chili
  • 2 Zweige Rosmarin

Das Suppenfleisch vom gröbsten Fett befreien, die Zwiebel mit Schale vierteln, Möhre und Poree in etwa 4 cm lange Stücke schneiden.

Den Sellerie auch in Stücke schneiden, wenn er sich gute säubern lässt ist auch gerne mit Schale.
Die Knoblauchzehe etwa 1 cm über dem Wurzelansatz quer durchschneiden.
Alle Zutaten in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser auffüllen, bis das
Wasser etwa 2 cm über dem Gargut steht.

Auf voller Hitze kurz aufkochen lassen, dann auf kleine Hitze runterregeln und leicht köchelnd
für ca. 2 Stunden weitergaren. Wenn sich dabei obenauf Eiweißschaum bildet,
diesen bitte mit einem Schaumlöffel entfernen
Wenn das Fleisch gar ist, dieses aus der Brühe nehme und alle anderen Zutaten durch ein Sieb (am besten ausgelegt mit einem Leinentuch) geben.

Um die Brühe möglichst fettfrei zu bekommen muss sie erst langsam abkühlen. Ssobald sie handwarm ist, kann sie abgedeckt in den Kühlschrank gestellt werden. Dabei setzt sich ein Großteil des Fetts oben ab und kann abgeschöft werden.

Für das Fleisch, die Chili und die Knoblauchknolle werde ich in einem meiner nächsten Rezepte eine Verwendungsmöglichkeit vorstellen.


Le Defilé des Soldats Rouges

Das Rad neu erfinden

Nimm an, was nützlich ist. Lass weg, was unnütz ist. Und füge das hinzu, was dein Eigenes ist.

Bruce Lee

Beim Kochen, wie auch beim Coachen, kommt es nicht darauf an, immer wieder etwas neues, großartig anderes zu schaffen. Wichtig ist es, mit dem was man hat das Bestmögliche zu erreichen.

Das, was wir dabei schaffen, ist immer etwas Neues und Eigeness, wenn wir uns selbst mit einbringen, denn wir sind der außergewöhnliche Faktor. Uns gibt es so kein zweites Mal, unsere Persönlichkeit ist einzigartig. Und somit auch unser Talent, unser Wissensstand, unsere Erfahrung und vor allem auch die Begeisterung, die wir mit einbringen.

Wenn wir erkennen, dass etwas nützlich ist, wenn wir sehen, dass es zu unserem Ziel führt, dann gehört es einfach zu uns und unserem „Rezept“. Wenn wir erkennen, dass eine Zutat oder eine Technik nicht unserer Persönlichkeit und vor allem nicht unserem Weg zum Ziel entspricht, dann sollten wir loslassen. Ohne Trauer, ohne Scheu. Es gehört einfach nicht zu uns.

Und mit dem was wir sind, tun und uns zutrauen, machen wir aus kleinen Dingen Großartiges!

Aber genau dieses „zutrauen“ ist der Knackpunkt. Weil wir oftmals zu sehr darin verhaftet sind, keine Fehler machen zu wollen. Aber ohne Fehler gibt es kein Vorankommen. Und gerade beim Kochen ist es so einfach. Teste und probier in kleinen Mengen das, was Du später in großen Portionen servieren willst. Wenn es schiefgeht, dann hast Du eine wertvolle Erfahrung mehr ohne großen „Schaden“ angerichtet zu haben.

Wenn es schon ganz gut war, aber Dich noch nicht glücklich macht, dann versuch weiter!

Und, vor allem, hol Dir Hilfe. Frag Menschen, die ähnliches schon gemacht haben, nimm ihr Wissen und baue Deine Entwicklungen und Ideen darauf auf.


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Ein neuer Anfang

Ein neuer Anfang war für mich der 12.September 2013. Ein Tag wie jeder andere. Bis auf eine bewusste, auf den ersten Blick extreme und auf den zweiten Blick sehr angenehme Umstellung meiner Ernährung.

Was damit alles einhergehen würde, welche positiven Veränderungen es in meinem Leben geben würde, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht im geringsten erahnen.

Ich habe eine vitalstoffbasierte Stoffwechselumstellung gemacht, die neben einem schnellen Gewichtsverlust auch ein dauerhaftes Ergebnis ohne Jojo-Effekt mit sich bringt.

Diese Kur hat aus mir einen leichteren, fröhlicheren Menschen gemacht, der wieder den Mut zum Träumen, Planen und vor allem TUN gefunden hat. Und ein erstes Ergebnis ist dieser Blog, den ich nutzen will um meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Leidenschaft für gutes Essen mit Euch zu teilen. Neben rezepten und Erfahrungsberichten werdet Ihr hier wertvolle Informationen rund um das Thema Gesundheit und Vitalstoffe finden.